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Mikrowellentechnik für das 10368 MHz Band
@ OK1AIY, OK1UFL
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Das 10368 MHz Band (Wellenlänge 3cm) ist schon längere Zeit belebt. Frequenzen zwischen 8 und 12 GHz werden schon mehr als 60 Jahre für Funkortung, Datenübertragung und andere Dienste benutzt. Professionel gibt es also genug Erfahrungen. Die Radar-Empfänger waren schon in den vierziger Jahren des 20. Jahrhundert Überlagerungsempfänger mit Silizium-Dioden in der Mischstufe, sehr ähnlich, wie wir sie heute kennen (1N21). Das gilt auch für Hohlleiter.


In diesem Zeitraum gelang auch das erste QSO in der damaligen Tschechoslowakei zwischen OK1KAD (Mirek OK1VMK) und OK1LU (1961) über eine Entfernung von 100m. Näheres darüber bei OK2KWW siehe hier. Diese Beschreibung sollte man sorgfällig lesen, nachdem sie einige Weisheiten enthält, die noch heute gelten. Die Leute wollten damals schnell nach vorn kommen, wussten aber nicht, daß noch ein viertel Jahrhundert vergehen wird, bevor die Situation wirklich besser wird. Magnetron und Klystron wurden um 1970 durch Gunnoszillatoren ersetzt, die schon erwähnten Misch-dioden 1N21, 1N23 (Ekv. 23NQ52) und ähnliche, durch Schottkydioden.





Diese neuen Bauelemente haben Funkamateure schon um 1970 in ihren Geräten ausprobiert, nur war es gar nicht einfach zu diesen modernen Bauelementen zu kommen. Die Bauelemente samt der Technologie war damals geheim, sodaß man als glücklicher Besitzer einer Diode mit schweren Folgen rechnen musste. Unter diesen Verhältnissen gelangen die ersten QSOs des Václav OK1WAB mit OE, DL und DM in den Jahren 1976 bis 1978. Die perfekt von Bohouš OK1ABO aus Tábor aufgebauten Geräte sind sicher heute noch als museale Geräte irgendwo zu sehen. Diese einfachen in Europa gebauten Geräte hatten Ausgangsleistungen von weniger als hundert Miliwatt, trotzdem wurden bei guten Ausbreitungsbedingungen große Entfernungen überbrückt.


Die ersten Überlagerungsempfänger arbeiteten mit einer Zwischenfrequenz 145 MHz. Dabei diente der quarzgesteuerte LO für den Empfänger zugleich als Quelle des Sendesignals. Diese Bauweise wurde beim QSO zwischen OK1VAM und OK1WFE am 20.7.1974 probeweise benützt. Prinzipiell wird diese Methode in Geräten für Datenübertragung im GHz Bereich immernoch benützt. Dabei ist aber die Zwischenfrequenz höher - 1008 MHz. Bei uns im Riesengebirge haben wir zu dieser Zeit nur zugeschaut und haben später in Zusammenarbeit mit OK1MWD mit dem Bau eines einfachen Transceivers, auch für SSB, begonnen. Es gab damals schon Beschreibungen im DUBUS. Damit wir wenigstens zu mW Leistungen kamen, mussten wir erstmal die Varaktortechnik beherrschen. Unser letzter Varaktor – Multiplizierer (4 x ) brachte einige mW bei 1296 MHz. Und nachdem Varaktoren auch mischen können, funktionierte die Schaltung auch als Mischstufe. Die Blockschaltung siehe folgende Bilder.







Das erste SSB QSO konnten wir im Riesengebirge, in Mrklov am 16.1.1983 zwischen OK1AIY a OK1MWD/P verwirklichen. Danach erreichten wir bei jedem Wettbewerb QSOs über mehr als 25 km, sehr lange nur zwischen uns beiden, nachdem noch keine Gegenstationen existierten.




Am 25.9.1983 gelang bei guten Bedingungen und nach präzisen Ausrichten ein SSB QSO erst im 70 cm Band, nachher noch im 23 und 13 cm Band mit DK0NA über eine Entfernung von 286 km. Mit einem Industriewattmeter wurde dabei die Ausgangsleistung 1 mW gemessen. Zu dieser Zeit gab es schon GaAs Transistoren aus der Reihe MGF1401, MGF1402) und so konnten Verstärkerstufen für Empfänger und Sender mit Hohlleiterschaltern gebaut werden.




Doch gab es Probleme. Es kam zum Beispiel bei Temperaturen unter 10o C zu Oszillationen in den Verstärkerstufen. Das konnte durch Heizkabel um die Hohlleiter am Eingang und Ausgang beseitigt werden. Die Heizkabel waren an die Stromquelle des Antennenrotators angeschlossen. Mit diesem unzuverlässigem Monstrum gelangen am 3.9.1986 die ersten Verbindungen zwischen der Tschechoslowakei und Holland (PA0EZ) und anderen Ländern.




Später haben wir wieder nach Beschreibung von DC0DA ein neues Gerät gebaut, das aus einigen Schachteln aus Weisblech, die untereinander durch SMA oder SMC Konnektoren verbunden waren, bestand. Darunter war auch ein Oszillator, wieder nach DF6VB, der bei 2500 MHz 10 mW leistete. Durch diesen Aufbau konnte mit den einzelnen Geräteteilen experimentiert werden. 1989 kam eine PA mit 1W Leistung und ein kleiner Eingangsverstärker (CFY19) dazu. Im 3 cm Band erschienen neue Stationen, auch die Bedingungen schienen besser zu sein. So kam es vor, daß es in diesem Band so lebhaft aussah, wie im 2 m Band. Es waren keine vorgehende Verabre-dungen notwendig, meistens wurden beim QSO im 3 cm Band erst weitere QSOs auf höheren Bändern besprochen. Durch den Start des Satellitenfernsehens erschienen ausgeschlachtete LAN Konvertoren, aus denen geschickte Funkamateure nützliche moderne Bauteile gewinnen konnten. 1988 kostete zB. ein GaAs – Transistor 140 DM, 2002 nur noch 12 DM (MGF1402). Nebenbei konnte man fertige Baugruppen bei Kuhne Electronic (DB6NT) kaufen. Heute ist die Situation wesentlich anders, niemand sucht noch fehlerhafte LAN Konvertoren, wenn er einen Transistor oder andere Bauteile braucht.




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Quelle der Informationen: OK1UFL, OK1AIY
In die deutsche Sprache übersetzte: OK1FT