TOPlist CB Jilemnice-Ikonka pro Vás






Free PHP Scripts from the PHP Junkyard

www.weblight.cz

Powered by phpBB2

Parabola.cz

Hostuji na Otoman.cz

Zive.cz

Meteocentrum - vše o poèasí

pirane.xf.cz

PicoSearch.com




Das 13 cm Band vor 30 Jahren
@ OK1AIY
____________


Das Ende der siebziger Jahre war im Zeichen der Versuche Geräte für das 2320 Mhz Band herzustellen. Geeignete Messgeräte und Hilfsmittel gab es damals noch nicht. Es fehlten auch Erfahrungen, sodaß von flotter Arbeit keine Rede war. Ich kann mich an eine Besprechung mit einem Funkfreund erinnern, der sagte, meine Arbeit hat keine Zukunft, auf diesen Frequenzen ist sowieso keine ordentliche Verbiondung möglich, auch Professionelle werden diese Frequenzen nie benutzen. Ich habe damals einen weiteren Konverter gebaut, habe dabei einige Bauteile aus einem ausgereihten Gerät RVG 958 eingesetzt und konnte mit 10 bis 20 W CW und SSB senden. Wie es dann weiter ging, kann der Leser in den Contestergebnisen, oder in www.cbjilemnice.com finden. Die Geräte wurden in der Zeitschrift Amaterske radio 1, 2/1977 und 7,8/1979 beschrieben. Mehr kann man in der Zeitschrift Radioamatérský zpravodaj 10/1987 erfahren, Beispelsweise im Artikel Ohlédnutí za podzimem 1986 (Herbst 1986) von Pavel OK1AIY:


Ohlédnutí za podzimem 1986
ZMS Pavel Šír, OK1AIY




Längst ist der Herbst vorbei, aber für Funkfreunde, die sich mit UHF befassen, war dieser Zeitabschnitt etwas besonderes und deshalb wollen wir uns nochmal umsehen. In disem Herbst, trotzem das Wetter stabil blieb und Luftdruckhöhen erneuten sich oft über Europa, gab es nur hin und wieder, manchmal gute, Bedingungen. Zum Glück kam so eine Situation direkt zum UHF-SHF Contest am 4. und 5. Oktober. Auf diesen Contest freuen wir uns jedes Jahr, nachdem wir dabei alles was inzwischen geändert oder verbessert wurde, oder neue Geräte, erproben können.Wir wünschen uns wie immer etwas besonderes, daß eine ausserordentliche Verbindungen zustande kommen, um einen guten Platz im Contest zu erreichen. Meistens hören wir nur Störungen, oder werden am Sonntag Morgen nach einem nächtlichen Sturm die Antennenreste gesucht.

In der Nacht vom 4. zum 5. Oktober geschah dann aber wirklich ein Wunder. Am Donnerstag und Freitag bildete sich über Mitteleuropa ein neues Hoch, die letzten frontalen Störungen endeten Freitag abends und in großer Höhe verbreitet sich die feuchte Luft im Hoch und brachte bessere Bedingungen, die Stationen in den böhmischen norwestlichen Gebirge nutzten. Vertikal-Profil der Troposphere siehe weiter unten.

Im Riesengebirge sah der Anfang des Contestes ganz normal aus. Nach 17 Uhr besserte sich die Richtung West bis Nordwest, am Band erschienen Stationen aus G im 23 und 13 cm Band.

Nach einigen Minuten konnten schon QSO's gearbeitet werden und neue Stationen kamen ziemlich stark, im 13 cm Band schwächer. Störungen gab es keine, oder nur sehr schwache, nur aus der Richtung aus der ferne Signale kamen , war eine Frequenz von einem Radar gestört.

Besser kamen höher liegende Stationen, es wurden aber auch Stationen die nur 600 oder 700 m hoch waren, gearbeitet, am 23 cm Band gut, am 13 cm Band schwächer.

Wichtig war jedoch, daß die Bedingungen stabil die ganze Nacht andauerten, daß für den Contest eine große Menge Stationen gearbeitet wurden. Auf zwei Bändern mitzumachen war deshalb schwierig, ich selbst arbeitete am 13 cm Band. Nur bei spezieller Interesse bin ich kurz in das 23 cm Band gesprungen. Es wurde sogar im 3 cm Band versucht. Es zeigte sich aber, dass die Bedingungen nicht so gut wie am 30.9. waren (da wurde noch ein QSO auf 10 368 MHz in 736 km Entfernung gearbeitet).

Die Inversion sank, Stationen aus G konnten nnicht mehr gearbeitet werden, es kamen aber Stationen aus PA0 und aus dem Norden der Bundesrepublik. Die Signale PA0DZ und DC9XO waren im 13 cm Band schwach, das 3 cm Band war stumm. Manche Stationen aus G un PA waren im 23 cm Band die ganze Nacht hörbar: G4LIP/p, G3OHM/p, G4JTJ, G3CKR/p, PA0PLY, PA0RDY.



Am Morgen öffnete sich die Richtung nach SW und wir konnten die Schweiz auch mit Stationen auf der abgewandten Seite der Alpen im 23 cm Band arbeiten. Ein sehr schönes QSO konnte auf 2320 MHz mit F1AHO, und auf 2308 MHz mit HB9MIO gearbeitet werden.

Gegn 9 Uhr wurde es bei mir in der Höhe von 950 m plötzlich kalt, ein Zeichen, daß das Ende guter Bedingungen naht.








Quelle der Informationen: OK1AIY
In die deutsche Sprache übersetzte: OK1FT